Das neue Jahr hat begonnen und zwar eisig! Auf den Titelbildern der überregionalen Zeitungen waren tagelang Headlines über das Schneechaos zu lesen. Die Bilder von zugeschneiten Straßen, wartenden Autofahrern und entnervten Reisenden an Flughäfen sind in den Medien allseits präsent. Während sich ein jeder hoffnungsvoll nach der Wärme des Frühlings sehnt, wird in der Berliner Modeszene die kalte Jahreszeit farbenreich zelebriert. Die Mode hat ihre eigene Zeitrechnung und ist den Jahreszeiten immer um eine Saison voraus. So werden in Berlin auf der kommenden Fashion Week die Trends der Designermode für die Herbst/Winterkollektion präsentiert. Namenhafte Labels wie Joop zeigen ihre neuen Kreationen. Berliner Modemacher sind selbstverständlich auch vertreten. Eine von ihnen ist Andrea Karg. Sie inszenierte ihre erste Show 1993 mit ihrem Label Allude. Letzten Herbst war sie zur Fashion Week nach New York eingeladen, dort, wo Designergrößen wie Tommy Hilfiger mit ihren Schnitten und Stoffen die Sinne anregen. In der Vorabschau für die Berliner Fashion Week wird ein erster Eindruck für die Herbst/Winterkollektion ersichtlich. Die Schnitte fallen fließend und voluminös aus. Dabei werden jedoch nicht die Körperkonturen verdeckt, sondern bewusst feminin in der Taille betont. Die edle Kashmirwolle wird von vielen Designern verwendet. Sie bietet nicht nur einen phänomenalen Tragekomfort, sondern belebt jeden Schnitt mit einer eleganten Note. Zu einem großmaschigen Wollpullover, der kurz über der Taille endet, lässt sich wunderbar eine klassische Jeans, wie von 7 for all Mankind, kombinieren. Die Jeans wird immer wieder neu erfunden. Ein kleiner Geheimtipp für den Sommer: Die Boyfriend-Jeans ist absolut IN!

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